(14) Druckentlastungsklappe

Die Druckentlastungsklappe nach dem Abhitzekessel (13) wird aus sicherheitstechnischen Gründen in der Regel vom Technischen Überwachungsverein (TÜV) gefordert, wobei die Ansprechkriterien für das Öffnen der Klappe anlageabhängig berechnet werden müssen. Die Druckentlastungsklappe soll bei extreme Überdrücken z.B. bei Explosionen im Feuerraum durch unzulässige Abfälle oder durch Rohrreisser im Abhitzekessel ansprechen, um eine Schädigung der anschliessenden Rauchgasreinigung, die aus kosten- und gewichtsbedingten Gründen für derartig hoher Drücke nicht dimensioniert werden können, zu vermeiden. Da extreme Druckstösse nicht nur selten, sondern auch nur äusserst kurzzeitig sind, sprechen die sich selbständig sofort wieder schliessenden Klappe nur ganz kurz an. Ungereinigte Rauchgase werden dabei nicht freigesetzt, da der Saugzug (24) bei geöffneter Druckentlastungsklappe sofort die Aussenluft in den Rauchgaskanal hereinsaugt.